Eine Impfung gegen Borreliose ist in Sicht, auch wenn noch Jahre bis dahin vergehen. Zecken übertragen durch ihren Biss die Bakterien, die Borreliose auslösen, wie auch FSME – die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Borreliose, auch Rückfallfieber genannt, ist schmerzhaft und schwer erkennbar. Die Symptome sind nicht bei allen Betroffenen gleich und verwirren auch Mediziner. Die Symptome können sich als

  • Entzündungen an Haut und Nervensystem;
  • Fieber mit Schüttelfrost, beides tritt wiederholt auf;
  • Entzündungen an Gelenken, Herzmuskeln sowie
  • Gesichtslähmungen und
  • Anzeichen, ähnlich einem Bandscheibenvorfall

zeigen. Sind Ärzte und Kliniken nicht mit Borreliose vertraut, stiften die Laborergebnisse Verwirrung. Die in Speziallabors in Auftrag gegebenen Tests entdecken die Borreliose verursachenden Bakterien. Diese sind im allgemeinen Blutbild nicht oder nicht mehr nachzuweisen. Allerdings bezeichnen einige Fachleute die Ergebnisse der Speziallabors als fragwürdig wie beispielsweise Professor Gerold Stanek von der Universität Wien.

Borreliose verläuft nicht tödlich

Die von Zecken verursachte Borreliose ist gut behandelbar. Dadurch verhindern Ärzte einen Krankheitsverlauf, der sich chronisch auswirkt oder tödlich endet. Das Risiko, das Zecken bilden, ist nicht zu verharmlosen. Insbesondere diejenigen, die Sport betreiben und sich dabei durch Wald und Felder bewegen, sind gefährdet. Sie tun ihrer Gesundheit einen Gefallen, wenn sie beim Sport lange Hosen anziehen, um den Zecken keine oder nur geringe Chancen für einen Biss einräumen.

Eine Impfung gegen Borreliose

Der Erfolg der FSME-Impfung ist die Basis für das Serum für die Impfung gegen Borreliose. Den Impfstoff gegen Borreliose entwickelten Forscher, die aus dem Bereich Medizin kommen, nach dem Prinzip, die Erreger der Krankheit in der Zecke zu erkennen. Das gelingt durch die Antikörper, die das Blut nach der Impfung bilden. Die Antikörper erkennen den Eindringling und machen ihn in der Zecke unschädlich. Damit bekämpft die Impfung gegen Borreliose die wichtigsten Stämme der Krankheit, die in Eurasien und den USA vorkommen.

Erst die Impfung bringt Sicherheit

Noch ist die Impfung gegen Borreliose nicht auf dem Markt. Wer Sport betreibt oder gerne wandert, sucht seinen Körper nach der Heimkehr auf Zecken ab. Bei Ausflügen in die Natur ist die schnelle Erkenntnis eines Zeckenbisses wichtig, um geeignete Maßnahmen zu treffen. Damit der Sportler und Wanderer gesund bleibt, sind Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört eine Bekleidung, die Zecken nicht direkt auf die Haut lässt und einen Biss verhindert. Der US-amerikanische Pharmakonzern Baxter arbeitet in seinen österreichischen Niederlassungen hart am neuen Impfstoff, der die Gesundheit nach einem Zeckenbiss erhalten soll. Derzeit ist die Entwicklung in Phase II und kommt 2015 in die dritte Phase, in der sich das Serum bei 10.000 bis 12.000 Personen beweisen muss. Die Bevölkerung muss noch bis zum Jahr 2020 warten, bevor sie sich gegen Borreliose impfen lassen kann, sofern die Studien einen positiven Verlauf nehmen.

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