Mit zunehmendem Alter leiden vorwiegend die Damen an verhärteten Venen im Beinbereich. Das Phänomen bezeichnen die Ärzte als Krampfadern, wobei die Besenreiser eine Vorform der gesundheitlichen Komplikation darstellen. Im schlimmsten Fall führen die deutlich sichtbaren Venen dazu, dass sich die Betroffenen unattraktiv fühlen. Ihr Selbstbewusstsein verringert sich, sodass sie den Kontakt zu fremden Menschen meiden, da sie sich aufgrund des vermeintlichen Makels genieren. Um das zu vermeiden, suchen die Patienten das in Wien befindliche Medical Center JUVENIS auf.

Krampfadern & Besenreiser entfernen – wie geht das?

Die Blutzirkulation in den Beinen beeinträchtigen unterschiedliche Faktoren. Neben einem hohen Cholesterinspiegel gelten beispielsweise altersbedingte Durchblutungsstörungen als Ursache. Krampfadern & Besenreiser entfernen die Experten im Ärztezentrum mit moderner Lasertechnologie. Ebenso wie die Verödung und die minimal-chirurgischen Methoden handelt es sich um eine schonende Behandlung.

Ausschließlich spezialisierte Fachkräfte kümmern sich um die Betreuung der Patienten, sodass diese keine Nebenwirkungen zu befürchten brauchen. Bevor die Ärzte mit dem Eingriff beginnen, nehmen sie eine Erstdiagnose der Venenschwäche vor. Zu den charakteristischen Symptomen der Komplikation gehören:

  • Krämpfe,
  • Hautveränderungen
  • und Entzündungen.

Die Laserbehandlung und die Schaumverödung

Um Krampfadern & Besenreiser zu entfernen, kommt beispielsweise eine Lasertherapie zum Einsatz. Der Nd:YAG-Laser schickt Wärmeenergie aus dem Infrarotbereich in die Gefäßwände. Diese erhitzen sich und schrumpfen in der Folge zusammen. Dadurch erscheinen die roten Besenreiser heller, bis die Betroffenen sie nicht mehr wahrnehmen. In der Regel dauert der Eingriff eine halbe Stunde und überzeugt aufgrund der Schmerzarmut.

Nach der Laserbehandlung gehen die Patienten ihrem gewohnten Alltag nach. Die Kosten liegen bei der Erstbehandlung des Beins bei 200 Euro. Jeder Folgeeingriff kostet 150 Euro. Die Gebühren entsprechen denen der Verödungsbehandlung, welche die Ärzte auch als Schaumverödung bezeichnen. Die Maßnahme eignet sich zur Beseitigung von größeren Besenreisern und den Seitenastvarizen. Zunächst machen die Experten die Krampfadern mithilfe einer Lupenbrille sichtbar, danach tragen sie das Verödungsmittel auf. Die Substanz ähnelt Alkohol, löst jedoch nach dem Einspritzen einen entzündlichen Prozess aus. Dadurch verkleben die Gefäßwände und die Krampfadern lösen sich auf.

Bei der Schaumverödung entstehen keine sichtbaren Rückstände, zudem verspüren die Kunden keine Schmerzen. Nach der einstündigen Behandlung empfehlen die Mediziner ihnen, zwei Tage lang spezielle Kompressionsstrümpfe zu tragen. Die Gebühren des Verfahrens für das komplette Bein liegen bei 882,30 Euro.

Laserbehandlung der großen Leitvenen

Die Leitvenen nennen sich Vena saphena magna und Vena saphena parva. Leiden die Patienten in dem Bereich unter einer Stammvarikose, kommt eine endoluminale Laserbehandlung zum Einsatz. Hierbei verschließt die Strahlung die Leitvenen, sodass sie veröden. Der Körper baut sie innerhalb weniger Monate eigenständig ab. Auch diese Therapieform nimmt nicht mehr als eine Stunde in Anspruch. Um negative Folgen zu vermeiden, tragen die Verbraucher nach dem Prozess eine Woche lang die Kompressionsstrümpfe. Für die Entfernung einer Leitvene bezahlen sie 1.950 Euro, beide Venen beseitigen die Mediziner für 2.925 Euro.

Die chirurgische Beseitigung der Krampfadern

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, retikuläre Krampfadern mittels einer minimalchirurgischen Behandlung – der Miniphlebektomie – zu entfernen. Zunächst stechen die Experten vorsichtig in die betroffene Hautstelle und ziehen die Vene mit einem Häkchen heraus. Anschließend verkleben sie die Wunde, sodass sie nach dem Abheilen unsichtbar erscheint. Hierbei rechnen die Patienten ebenfalls mit einer einstündigen Behandlung, in die sie 882,30 Euro investieren. Die chirurgische Entfernung der Leitvenen dauert im Regelfall eineinhalb bis zwei Stunden. Die Mediziner verwenden für den Prozess den Ausdruck Stripping. Pro Bein liegt der Preisaufwand bei 1.950 Euro.

Vorrangig entscheiden sich die Experten für das Verfahren, wenn das ausgeprägte Venenleiden keine Laserbehandlung zulässt. Die Crossektomie nehmen sie unter lokaler Betäubung in den Behandlungsräumen von JUVENIS vor. Wünschen die Betroffenen eine Vollnarkose, erfolgt der Eingriff in einem kooperierenden Privatkrankenhaus. Wie beim minimalchirurgischen Prozess beseitigen die Spezialisten die Leitvenen mithilfe eines Häkchen. Die Wunde – im Regelfall nicht länger als drei Zentimeter – vernähen sie, sodass keine Narbenbildung einsetzt.

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