Psychosomatik – Der Einfluss der Psyche auf den Körper ist gewaltig. Insbesondere kommen psychosomatische Beschwerden zum Vorschein, wenn der Betroffene unter negativem psychischem Stress steht. Die Ärzte können bei ihren Untersuchungen keine physischen Schäden feststellen und behandeln in der Regel die Symptome. Damit verschwinden die Symptome, doch der Betroffene ist nicht gesund.

Die Seele spricht, der Körper antwortet

Psychosomatik – Der Einfluss der Psyche auf den Körper bestimmt die Art der Erkrankung. Die Gesundheit eines Menschen ist dann vorhanden, wenn Körper und Seele im Einklang sind. Die Floskeln, die die Menschen im täglichen Leben sprachlich benutzen, zeigen das Zusammenspiel von Körper & Psyche. Die Eindrücke des Alltags in Beruf und Familie gestalten sich sowohl positiv als auch negativ. Diese Formen spiegeln sich in Floskeln, wie

  • Liebeskummer bricht das Herz,
  • Liebe geht durch den Magen,
  • etwas geht an die Nieren oder
  • etwas geht unter die Haut.

Wortspiele, die tagtäglich im Sprachgebrauch allgegenwärtig sind. Andauernde psychische Anspannungen wie Stress, Angst, Einsamkeit, Hilflosigkeit können Auslöser von Krankheiten an diesen Organen sein. Trauer, Depressionen und Ärger sind neben anderen ursächlich für Erkrankungen, die psychosomatischer Natur sind.

Psychosomatik – die betroffenen Organe

Schon Christian Morgenstern war der Meinung, der Körper sei der Dolmetscher der Seele ins Sichtbare. Damit ist in einem Satz gesagt, welchen Einfluss die Psyche auf die Gesundheit hat. Floskeln wie „graue Haare bekommen“ sind nicht abwegig. Bei negativem Stress, der in eine psychosomatische Krankheit ausartet, minimiert sich die Versorgung der Haare mit Mineralien. Graue Haare und Haarverlust sind die Folgen. Insbesondere negative Gefühle schwächen die Abwehr und das Immunsystem. Viren und Bakterien haben freien Zugang zum Körper, der mehr Infektionen durchstehen muss.

Positive Gefühle nehmen Einfluss auf die Psyche

Psychosomatik – Der Einfluss der Psyche auf den Körper geht nicht ausschließlich von negativen Gefühlen aus. Positive Gefühle haben die Kraft, die Gesundheit zu verbessern. Ein kleiner Erfolg beim Sport, ein schöner ruhiger Tag, den der Mensch mit Wellness verbringt, ein nettes Wort und viele andere positive Dinge nehmen Einfluss auf den Körper. Diese Gefühle zeigen sich im Optimismus des Einzelnen, in seinem Selbstwertgefühl, auch wenn mal etwas nicht klappt. Er ist zuversichtlich und mit seinem Leben zufrieden. Gefühle, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Das Denken und die Psyche lösen die entsprechenden Reaktionen auf das Immunsystem sowie auf das Hormonsystem aus. Menschen, die optimistisch sind, haben in ihrem Körper weniger Stresshormone, was sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Schon ein kleines Lächeln wirkt oft Wunder und verschönt den Tag. Menschen, die positiv und optimistisch denken, sich auch über Kleinigkeiten erfreuen und viel lachen bleiben länger gesund. Ist die Psyche positiv eingestellt, spricht der Körper dieselbe Sprache.

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