Unter Psychotherapie verstehen die Menschen die Behandlung seelischer Störungen. Nicht zu verwechseln mit der Psychiatrie, deren Behandlung andere Maßstäbe setzt. Oft bringen die Leute diesen Begriff mit einem stationären Aufenthalt in einer Klinik in Verbindung. Eine stationäre Maßnahme kommt in der Psychiatrie im Einzelfall vor. Psychotherapeuten behandeln Menschen, die auffällige Verhaltensweisen aufweisen. Dazu gehören beispielsweise

  • Essstörungen
  • Suchtkrankheiten
  • Ängste und
  • Zwänge.

Die Seele spricht, der Körper übersetzt und handelt, indem er erkrankt. Magen, Darm und Kopf sind die typischen Organe, die am seelischen Leid Schaden nehmen. Schmerzen, für die der Arzt keine physische Ursache findet, sind die Aussprache, mit der der Körper die Sprache der Seele übersetzt. Sind Leib und Seele gesund, ist es der Mensch auch.

Die Psychotherapie heilt die Wunden der Seele

Die Wunden des Körpers heilt der Arzt, die Wunden der Seele die Psychotherapie. Psychotherapeuten sind für die Patienten da, die unter seelischen Störungen leiden. Zu unterscheiden ist zwischen Psychotherapeuten und Psychiatern. Beide beschäftigen sich mit der Psyche der Menschen. Der Beruf des Psychotherapeuten ist in Österreich im Ärztegesetz sowie im Psychotherapiegesetz geregelt. Die Psychiatrie beinhaltet weitergehende Behandlungsmaßnahmen, die ein Psychotherapeut nicht durchführen darf.

Die Methoden in der Psychotherapie

Die vom Therapeuten angebotenen Maßnahmen entsprechen dem Krankheitsbild des Patienten. In der Verhaltenstherapie beispielsweise ist das Ziel, das Fördern der vorhandenen Fähigkeiten und damit das Ermöglichen einer Selbstregulation. Der Therapeut hilft dem Patienten, seine Gedanken und die daraus resultierenden Bewertungen zu verstehen. Die Patienten haben damit die Chance, Bewertungen zu korrigieren und die Korrektur in eine neue Art des Verhaltens umzusetzen. Neben der Verhaltenstherapie stehen dem Psychotherapeuten die Themen der Tiefenpsychologie zur Verfügung, um die Patienten mit ihrer Lebensgeschichte zu konfrontieren. Das Ziel hierbei ist das Klären von Ursachen und Hintergründen sowie diese abzuschwächen oder aufzulösen.

Die Psychotherapie und die Gesundheit

Körper & Psyche bilden eine Einheit, wenn der Mensch gesund ist. Die Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut. Ist die Psyche eines Menschen krank, beispielsweise durch schlimme Erlebnisse, braucht er Hilfe. Sport, Wellness und gesunde Ernährung sind gesund, helfen in diesem Falle aber nicht weiter. Die Maßnahmen der Psychotherapie haben für die körperliche und seelische Gesundheit eine weit größere Tragweite. Mithilfe der Psychotherapeuten lernen die Menschen, die Sprache ihrer Seele zu verstehen. Dabei verwenden sie gerne den Begriff „Bauchgefühl“. Dieses Bauchgefühl, aus dem die Psyche des Menschen spricht, bewahrt oft vor falschen Entscheidungen. Der enge Kontakt zwischen dem Therapeuten und dem Patienten erfordert Vertrauen. Der Patient muss sich öffnen und seine Ängste und Zwänge in die Hand des Therapeuten legen, damit dieser ihm helfen kann. Offenheit und Wahrheit sind die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Psychotherapie.

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