Warum werden wir immer dicker? Der Anblick im Freibad an sommerlichen Tagen scheint dieser Frage durchaus ihre Berechtigung zu schenken. Studien bestätigen diesen Eindruck. Insbesondere Erwachsene nehmen ab Mitte 30 zu. Normalgewichtige sind ab diesem Alter bei Männern in der Unterzahl. Im höheren Alter gelingt es den meisten Personen nicht, ein normales Körpergewicht zu halten. Hierbei handelt es sich um ein globales Problem. Weltweit steigt die Anzahl der übergewichtigen Menschen. Die Ermittlung und Bewertung von Normal- oder Übergewicht erfolgt nach dem Body Mass Index (kurz BMI). Ein BMI zwischen 18,5 und 25 bescheinigt Normalgewicht. Bis zu einem BMI von 29,9 reden die Experten von Präadipositas, danach von Adipositas. Letzteres gilt laut Gesundheitsorganisationen als das Gesundheitsproblem mit dem schnellsten Wachstum.

Energieüberschuss macht dick – die Gründe für Übergewicht

Die Entwicklung ist eindeutig: Die Anzahl der Übergewichtigen steigt. Doch warum werden wir immer dicker? Im Wesentlichen existieren hierfür zwei Gründe:

  • In der heutigen „sitzenden Gesellschaft“ kommt Bewegung und vor allem Sport zu kurz. Die Folge ist Bewegungsmangel.
  • Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte verstärken den Effekt der mangelnden Bewegung. Die Energiezufuhr durch die Nahrung übersteigt den Energiebedarf. Der Körper bildet Energiedepots in Form neuer Fettzellen.

Durch sitzenden Lebensstil sind Menschen immer dicker

Die beiden genannten Punkte lassen sich als ungesunden Lebensstil zusammenfassen. Schnelle, vorgefertigte Mahlzeiten oder zuckerhaltige Getränke sind nicht gesund. Insbesondere von zuckergesüßten Getränken raten Experten ab. Der Körper nimmt die darüber aufgenommene Energie nicht wahr, eine Auswirkung auf das Sättigungsgefühl bleibt aus. Dazu sitzen viele Menschen tagsüber im Büro – und abends auf der Couch. Der Gedanke an die eigene Gesundheit, die sich durch sportliche Betätigung nachhaltig verbessern lassen würde, bleibt aus.

Ab 40: dicker aufgrund des Stoffwechsels

Die angeführten Faktoren des ungesunden Lebensstils gelten für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Ab einem Alter von ungefähr 40 Jahren kommt noch ein weiterer Grund hinzu, der in Bezug auf die Frage „Warum werden wir immer dicker?“ anzuführen ist. Der Stoffwechsel verändert und verlangsamt sich. Infolgedessen verbraucht der Körper weniger Kalorien. Dazu sinkt der Spiegel eines Hormons, welches für den Fettabbau und den Aufbau von Muskeln verantwortlich ist. Dieser Vorgang beginnt ab Mitte 30 und begünstigt das Ansetzen von Fett. Dadurch haben viele Personen über die Jahre mit einer Gewichtszunahme von 20 Kilogramm oder noch mehr zu kämpfen. Zugleich nimmt die Muskelmasse ab. Das Wissen über diesen Vorgang im menschlichen Körper müssen Personen ab Mitte 30 nicht kampflos hinnehmen. Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung sind in dieser Hinsicht die entscheidenden Schlagworte. Vitaminreiche Nahrung ist kalorienhaltigen Lebensmitteln vorzuziehen. Obst, Gemüse und Produkte mit hohem Vollkornanteil sind prädestiniert.

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